Die Weiten der Wüste erforschen

Goldwater-Projekt in Ras al Khaimah

Waterfall at the shopping centre Dubai Mall in Dubai. © marcomega (2018) Ras al Khaimah oder Ra's al-Chaima, in arabischer Schreibweise ??? ??????, ist ein Emirat der VAE (Vereinigte Arabische Emirate). Es ist 1.684 km² groß, knapp 250.000 Menschen leben dort hauptsächlich vom Tourismus, vom Handel und von ein wenig Landwirtschaft. Letztere stützt sich auf Orangen- und Dattel-Plantagen, welche durch sehr reine Gebirgsquellen bewässert werden. Dieses Wasser ist auch die Basis für die Goldwassermanufaktur in Ras al Khaimah, die ihr Wasser in die ganze Welt exportiert.

Das Goldwasser aus Ras al Khaimah

Dieses Goldwasser entsteht durch die Veredlung von reinstem Quellwasser mit Feingold. Es wird dadurch frisch und lebendig, weich, geschmeidig und neutral, auch regt es den Appetit an. "Goldwasser Elemental" gilt als bester Vorläufer für Wein. Das Unternehmen achtet dabei auf die strengste Einhaltung von Nachhaltigkeit und ökologischen Kriterien, denn Wasser ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein sehr kostbares Gut. Das Luxuswasser kommt aus einer uralten Quelle, nach seiner Gewinnung veredelt es die Goldwassermanufaktur mit Feingold für Feinschmecker. Das arabische Wasser für Goldwasser Elementar hat über 1.000 Jahre im Berg geruht, es ist aufgeladen mit positiven Schwingungen aus der Natur. Die Veredlungsmethoden der Goldwassermanufaktur sind ihr Geschäftsgeheimnis. Es entsteht ein außergewöhnliches, luxuriöses Wasser, das seinesgleichen sucht. Gold hilft als Spurenelement dem Körper, es kommt auch in der Medizin und in der Kosmetikindustrie zum Einsatz. Zusammen mit dem Wasser und seinem osmotischen Druck baut es Körperzellen auf, unterstützt die Verdauung, sorgt für den besseren Nährstofftransport und kurbelt den Natrium-Kalium-Umsatz an. Auch das Immunsystem profitiert davon. Inzwischen stellt die Goldwassermanufaktur mit ihrem speziellen Verfahren auch in anderen Teilen der Welt - darunter im Bergischen Land - ihr einzigartiges Goldwasser her.

Goldwasser von der Spitze des Zeltes

Die Gewinnung von Goldwasser basiert auf uralten arabischen Traditionen von der "Spitze des Zeltes", wie sich Ras al Khaimah übersetzen lässt. Die Region war schon vor mindestens 7.000 Jahren besiedelt, wie archäologische Funde belegen. Die Menschen der Region trieben schon in vorchristlicher Zeit Handel unter anderem mit Indien, sie tauchten nach Perlen und hielten große Handelsmessen ab. In die Wirtschaftsmetropole Dibba kamen wahrscheinlich schon vor 2.500 Jahren auch chinesische Kaufleute. Zunächst wurde dann die Region christlich, bis sich ab dem 7. Jahrhundert der Islam auf friedliche Weise dort durchsetzte. Etwa ab dieser Zeit blühte Ras al Khaimah sehr auf, der Hafen und der Perlenhandel trugen zum Reichtum bei. Zunächst die Osmanen und ab dem 16. Jahrhundert die Portugiesen brachten das Gebiet unter ihre Kontrolle, um 1650 gewannen wieder omanische Stämme die Oberhand. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts trieben beduinische Piraten vor der Küste ihr Unwesen, die Briten griffen ein und konnten die Gegend nach rund 100 Jahren befrieden. Die Emirate wurden zu britischen Protektoraten und behielten diesen Status bis in die 1960er Jahre bei, erst 1971 wurden die VAE endgültig unabhängig. Sie sind heute eine föderale Erbmonarchie.